September 2012

Es ist kein Mädelchen, es ist ein Bub. Seinen Namen hat er sich auch selbst gegeben, er hat sich vorgestellt als Miou-Miau.
Ein lautes und schmeichelndes Miou-Miau höre ich immer dann wenn ich mich mit den Futterdosen nähere und ich durfte auch schon ein paar Mal das Fellchen streicheln. Es ist ihm nicht unangenehm, eine gewisse Scheu ist aber dennoch zu verspüren und auch viel Vorsicht. Dennoch kann er schnurren wie ein Weltmeister und pfoteln dazu klappt auch hervorragend.
Bis vor 2 Wochen waren wir hier ringsum von Mais umgeben - seit dieser abgeerntet ist, kommt Mio-Miau nur noch am späteren Abend und leert da seine Schüsseln.
Nun ja, ganz so intensiv möchte ich den Kontakt eh nicht ausbauen, das Los unserer Minka, auch Freigängerin, haben wir noch nicht überwunden und möchten so etwas auch nicht mehr erleben müssen.
  • Ein schöner Kater ist er
  • nachgucken ob es schon was gibt
  • warten
  • immernoch warten und lieb gucken
  • endlich kann der knurrende Magen befüllt werden
  • wachsam ist er immer
  • das war seeeehr lecker
  • jetzt geht es wieder auf Tour
  • und vielleicht handelt er sich dabei die nächste Schramme ein
  • wohlig streck und tschuessssss
Frühjahr / Sommer  2012


In der Zeit in welcher unsere Minka hier rund ums Haus das Regiment geführt hat, hat sich selten mehr ein Streuner verirrt. Minka's Papa, der schwarze alte Kater, ist Mitte 2010 auch verschwunden bzw. war bei der letzten Sichtung schwer verletzt. Es liegt der Verdacht sehr nahe, daß auch er damals ins große Regenbogenland gegangen ist.

Seit ein paar Wochen gibt es hier einen neuen Dauergast, eine schwarz-weiße Miezekatze. Sie (nehme an es ist ein Mädchen) ist sehr scheu, eben auch wieder eine verwilderte Hauskatze. Sie pendelt täglich zwischen uns und dem Biohof von unseren Freunden und futtert sich an beiden Orten satt.
Anfangs hat sie sofort die Flucht ergriffen wenn sie einen Menschen sah, zwischenzeitlich bleibt sie schon relativ gelassen sitzen und beobachtet interessiert alles was geschieht. Hunde mag sie anscheinend sehr gerne denn sie sitzt oft im Maisfeld und guckt Dario und Sancho beim spielen und toben zu.
  • gut getarnt alles angucken
  • sehr alt ist sie wohl noch nicht
  • aber ein sehr guter Mäusefänger
  • da kam ich wohl etwas zu nah
  • so ist der Abstand angenehm

...und dann gibt es da noch einen. Er war bisher zwar nur 2-3 x da, hat aber gleich eine Vollinspektion gemacht und ist über Minka's kleine Leiter ins Schlafzimmer eingebrochen und hatte es sich auf dem Bett seeeehr gemütlich gemacht. Als ich die Türe geöffnet habe, weiß ich nicht wer sich von uns beiden mehr erschreckt hat.
Ganz ganz schnell ist er geflüchtet und hat erstmal draußen zur Beruhigung ein Mäuslein gefangen

  • auflauern
  • und ganz fix Beute machen
  • ein hübscher Kerle ist er

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September 2004


Man soll es nicht glauben aber wir haben tatsächlich Katzenzuwachs !

Schon seit Jahren läuft hier in unserem Ort eine verwilderte Hauskatze herum. Sie ist schildpattfarben und bekommt jedes Jahr mehrmals Junge. Die Kleinen sind sehr sehr oft schwer krank und sterben entweder durch ihre Krankheit oder werden überfahren.

Seit September 2004 hat sich nun das hübsche Mädchen etwas unserem Haus angenähert und bereits da war zuerkennen, daß sie stark abgemagert und krank ist. Ich stellte ihr abends ein Schüsselchen mit stark verdünnter Milch und Naß- und Trockenfutter vor die Haustür, was von ihr auch gerne angenommen wurde.

Im Laufe der Zeit stellte sich eine Regelmäßigkeit bei ihr ein und jetzt kommt sie jeden Tag zum Futtern.

Nach Rücksprache mit dem Tierarzt wurde Entwurmmittel und Antibiotika mit ins Futter gemischt - sie hat sich prächtig erholt, schön zugenommen und hat jetzt wieder ein glänzendes Fell. Manchmal, aber nur ganz selten, kommt sie auch angelaufen wenn ich ihr das Futter hinstelle. Anfassen läßt sie sich aber bis heute nicht.

In ein paar Wochen werde ich sie mit einer Katzenfalle fangen und kastrieren lassen - dann hat das Babyelend ein Ende. Und unsere kleine Lady hat offensichtlich "Einladungskarten" bei ihren Mitgenossen verteilt. Mittlererweile kommen täglich 4 "Wilde" zum Futtern - na ja, die kriegen wir alle satt.

Das Schönste wäre es für mich wenn sie irgendwann soviel Vertrauen fassen und sich streicheln lassen - wir werden sehen.


  • Das war die Mimi
  • Julian findet die
  • Mimi wurde ins Tierheim gebracht und hat ein gutes Zuhause gefunden
  • Minnie, die leider nicht mehr lebt
  • jetzt unsere Minka
  • jetzt unser Koderla
  • Feldinspektionen
  • Das kleine rote Mädchen wurde überfahren
  • sie war ein ganz süßes Dingelchen
  • so liegt er auch heute noch im Feld
  • Minnie und eines ihrer Babys
  • immer hungrig und durstig
  • einfach nur süß die Kleine
  • ein guter Papa
  • ängstlich aber auch neugierig

2008


Von den ehemaligen Streunerlen sind jetzt nur noch Minka und das Katerchen da. Minnie, die Mutter von Minka, war schon sehr sehr alt und auch sehr krank. Irgendwann ist sie verschwunden und nicht mehr gekommen.

Seit Minka hier Einzug gehalten hat, kommen kaum mehr fremde Katzen ans Haus. Positiv ist aber auch anzumerken, daß viele Katzen nun von ihren Besitzern kastriert werden und sich die Streunerzahl und auch die Anzahl der Katzenbabys somit mehr und mehr verringert.