Artenschutz vor der eigenen Haustür


zahlt sich aus, wie wir nun in jedem Jahr neu feststellen können.
Wir haben hier einen eher naturbelassenen Garten, d.h. es gibt durchaus ein paar sehr verwilderte Ecken in welche wir nur höchst selten etwas regulierend eingreifen. Wir verwenden bei allem was wir tun keinerlei Gift oder andere Chemikalien, sehen Unkraut nicht als Unkraut an, höchstens ab und an als Pflanzen am falschen Platz. Die Umsichtigkeit mit der Natur und ihren Bewohnern gibt uns jetzt nicht wenig oft Nachhilfe in Biologie.

So auch am 05. August 2009.
An unserem Gartenzaun stehen so einige gepflanzte Büsche und Bäume, ein paar davon haben sich aber auch selbst niedergelassen und gedeihen prächtig. Leider war es aber auch so dass der riesige Wildrosenstrauch und der Holunder sich gegenseitig die Luft zum Leben nahmen und so beschloss ich dann beide etwas in ihre Schranken zu weisen. Viele viele Äste wurden abgesägt und mußten weichen. Ich war gerade dabei einen dicken Ast auf die Seite zu räumen als dieser plötzlich Leben zeigte, nicht sofort zu erkennen aber es bewegte sich was.
Es war ein Laubfrosch !
Nun begann dann auch meine Nachhilfe in Biologie denn ich wußte nicht dass Laubfrösche die einzigen Amphibien Europa's sind, die auf Bäumen leben und ich wußte auch nicht, dass sie stark gefährdet sind und auf der Roten Liste stehen.
Interessantes zum Laubfrosch gibt es auf der Seite vom NABU.

Vielleicht werden auch bald rund um den Gartenteich die kleinen grünen Gesellen zu sehen sein, freuen würde es mich jedenfalls sehr.

Die Bilder vom kleinen Sportsfreund


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